
Mitwirkung
Relikt oder Zukunftskraft?
Mitwirkung klingt nach gesetzlicher Pflicht, Verhandlungen, Protokollpflicht und langwierigen Sitzungen. Nach einem Relikt aus dem Industriezeitalter. Doch was bedeutet Mitwirkung heute - jenseits von Pflichterfüllung und Gesprächsprotokollen? Hier erfahren Sie, was wir unter Mitwirkung verstehen und weshalb sie aus unserer Sicht mehr denn je gebraucht wird.
Was wir unter Mitwirkung verstehen
Mitwirkung ist die Chance die Selbstverantwortung des einzelnen Mitarbeitenden zu stärken, die Interessen der Mitarbeitenden wirksam einzubringen und Win-Win-Lösungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer auszuhandeln. Es geht darum die kollektive Intelligenz zu nutzen, welche ein wichtiges Kapital unseres Unternehmens ist. Sie ermöglicht es, Entscheidungen aus betriebswirtschaftlicher Sicht, jedoch auch aus Mitarbeitendenperspektive zu fällen, damit unnötiger Widerstand vermieden wird.
In unserer Arbeit fördern wir einen sinnvollen, strukturierten Dialog zwischen Mitarbeitenden und Management. Wir unterscheiden dabei zwischen:
Innerbetriebliche Mitwirkung
Direkter Mitwirkung: findet zwischen dem Mitarbeitenden und der direkten Führungskraft statt.
Indirekter Mitwirkung: findet über gewählte Personalvertretungen (auch Personalkommissionen, Arbeitnehmervertretung genannt) statt.
Überbetrieblicher Mitwirkung
Läuft über die Verbände und Gewerkschaften.
Mitwirkung ist also Teil der Unternehmenskultur. Dort, wo sie gelebt wird, entsteht die Möglichkeit die kollektive Intelligenz zu nutzen und ein Klima der Zusammenarbeit zu ermöglichen.
Erfolgsfaktoren
Mitwirkung entfaltet ihre Wirkung nicht durch Gremien oder Paragraphen – sondern durch gelebte Zusammenarbeit. Unsere Erfahrung zeigt, dass sie dann gelingt, wenn bei folgenden Punkten ein gemeinsames Verständnis besteht:
Gemeinsames Verständnis
Gemeinsamem Verständnis der Herausforderungen – Was steht an? Was ist für wen relevant?
Unbüro-kratische Abläufe
Gemeinsamem Verständnis der Herausforderungen – Was steht an? Was ist für wen relevant?
Strukturierter Austausch
Gemeinsamem Verständnis der Herausforderungen – Was steht an? Was ist für wen relevant?
Nieder-schwelliger Austausch
Gemeinsamem Verständnis der Herausforderungen – Was steht an? Was ist für wen relevant?
Konstruktive Verhandlungs-kultur
Gemeinsamem Verständnis der Herausforderungen – Was steht an? Was ist für wen relevant?
Gemeinsamer Auftritt
Gemeinsamem Verständnis der Herausforderungen – Was steht an? Was ist für wen relevant?
Frühzeitiger Einbezug
Gemeinsamem Verständnis der Herausforderungen – Was steht an? Was ist für wen relevant?